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Wohnhausneubau H.
01/2002
Alle Fotos zum Projekt (10)
Der Entwurf reagiert auf das Bestandgrundstück, in dem das Haus klar nach Süden hin ausgerichtet wird und automatisch ein klar definierter öffentlicher und privater Bereich entsteht. Dadurch ist es auch möglich, bestehende Firstrichtungen aufzunehmen, um in städtebaulicher Hinsicht das Gebäude zu einem Gesamtensemble zusammenzufassen.

Der Gebäudeneubau gliedert sich in 3 klare Zonen: Garage, Stiege, Wohnhaus. Diese 3 Einheiten sind in der Proportion der Gebäude klar ausgearbeitet und nach außen hin ablesbar. Dadurch ergibt sich auch eine proportional interessante Höhenstaffelung vom zentralen Hof (der den gesamten Gebäudekomplex gehört) bis hin zum 2-geschossigen Hauptgebäude. Frei-, Ruhe- und Privatzonen sind gegenüber dem öffentlichen Bereich teilweise mit Mauern, teilweise mit Geländeaufschüttungen sowie Bepflanzungen geschickt getrennt. Gleiches gilt für ein evtl. zu situierendes Biotop, das wiederum eine Begrenzung gegenüber dem ostseitigen Nachbargrundstück gewährleistet.

Die Grundrissführung in den einzelnen Geschossen ist klar durchdacht und versucht, mit „Miniflächen“ für Vor- und Verbindungszonen auszukommen, um maximale Wohnraumflächen zu gewährleisten. Die Räumlichkeiten sind entsprechend dem Sonnenverlauf bzw. dem Tagesablauf angeordnet, sodass eine kontinuierliche Besonnung von morgens bis abends gewährleistet ist. Als Variante wird ein Grundriss mit 2 Schlafzimmern, ohne einen wesentlichen Eingriff in Proportion und Außengestaltung durchzuführen, angeboten.

Konstruktiv ist das gesamte Bauwerk einfachst konzipiert, ohne tragende Innenmauern, sondern nur mit einem tragenden Außenmauerwerk und einer Deckenkonstruktion über die gesamt Breite. Dünnwände sind für spätere Umgruppierungen dieses Wohnhauses zu gewährleisten.

Die äußere Gestaltung wird bewusst und zeitlos gehalten, wobei versucht wird, durch klare architektonische Akzentuierung wesentliche formale Elemente zu gruppieren und mit zeitgemäßen architektonischen Mitteln umzusetzen. Es soll versucht werden, einfachste Materialien (ortsüblich), ohne künstlichen Materialmix zu verwenden. Mauerwerk, Holz, Glas, Stahl. Diese Einfachheit und klare Ausformulierung von Funktionen und Elementen sonn in der Farbgebung einen weitere Bestätigung finden.

Bauherr:
Haring Anton