CHRONOLOGIE

2012
2011
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2003
2002
2001
2000
1999
1998
1997
0000
Wasserwerk Andritz
03/2007
Alle Fotos zum Projekt (11)
Grundintention des Entwurfes war der Erhalt des Waldes und erlebbare Bezüge zum Wasser herzustellen. Die Themen Natur und Technik werden dadurch zentral thematisiert. Im Zusammenhang mit dem Begriff „Wasser-Technik“, das Hauptbetätigungsfeld des Wasserwerkes Andritz, wird somit ein konzeptioneller Bezug hergestellt. Das Arrangement der Baukörper bewirkt zusammen mit dem Bestand eine Platzsituation. Der Bezug zur umgehenden Natur bleibt durch den schwebenden Zwischenbaukörper erhalten. Im Bereich der erweiterten Platzsituation wird das Element Wasser erlebbar gemacht. Beim Eingang befinden sich ein Wasserfall und eine Verbindungsstiege zum Brunnen. Der Steg zur Mur bildet eine fußläufige Verbindung zum Wasser. Das Ensemble ist eine mit der Umgebung vernetzte Struktur. Die Gebäudehaut stellt symbolisch die Interaktion mit dem Wasser dar. Über die Fühler an der Fassade verzahnt sich das Gebäude mit seiner Umwelt (Wasser, Sonne, Wind). Es entsteht der Eindruck einer fließenden Wellenbewegung, der auf den Fluss verweist. Über die symbolischen und wahrnehmbaren Qualitäten hinaus haben die Verbindungen zum Fluss und zum Grundwasser auch ökonomische Bedeutungen. Das Wasser dient zur Erzeugung von Strom, das Gebäude wird energieautark.

Bauherr:
Die Grazer Stadtwerke AG

Herstellungskosten:
€ 3,6 Mio.

B.Geschoßfläche:
3500 m²

Projektteam:
Architektur
Markus Kutschach
Jens Kalkhof
Yvonne Koch
Martin Prattner
Wolfgang Karl

Projektverlauf:
Wettbewerb 2. Preis