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Wohnhausneubau P.
05/2003
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Geprägt ist das Grundstück durch eine einmalige Aussicht, die es gilt im Gesamtentwurf mit der entsprechenden Vorsicht und qualitätsvollen Blicksituationen einzubeziehen. Es sollen „Schaufenster“ geschaffen werden, die einen Kontakt zu einmaligen Blickelementen wie die Kirche St. Veit bzw. landschaftsbezogene Elemente herstellen.

Grundidee der Bebauung ist, dass zwei rechteckige Kuben orthogonal zueinander gestellt werden und sich durchdringen. Dadurch wird die quadratische Form des Grundstücks aufgenommen, ohne dass ein „Großbaukörper“ entsteht und sich in den Stoßpunkten, Freiräumen, Nischen bzw. individuell gestaltete Bereiche entwickeln können. Somit erhält das Gebäude auch eine klare Orientierung zu den vor genannten Blickelementen, die auch in der äußeren Form ablesbar ist. Nach Norden und Osten sind diese Kuben streng geschlossen bzw. nach Westen und Süden hingegen geöffnet, und dokumentieren somit klar öffentliche und private Raumzonen. Die strenge äußere Form soll ein bewusstes Wechselspiel mit den Wünschen der Bauherrschaft darstellen, die eine dynamische und weiche Innengestaltung wünscht.

Bauherr:
Hr. Papst Friedrich