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Generalsanierung Johann-Joseph-Fux-Konservatorium
06/2005
Alle Fotos zum Projekt (5)
Das adaptierte Gebäudeensemble des Johann Josef Fux-Konservatoriums soll sich zum öffentlichen Raum als Körper öffnen. Die lebendige Atmosphäre der Musiker soll nach außen getragen werden - (Belebung des Nikolaiplatzes und der unmittelbar angrenzenden öffentlichen Räume). Das Ziel ist eine interaktive Verknüpfung des Gebäudes mit der Architektur und der Aktivitäten seiner Umgebung.
Die Bestandsfassade wird so weit wie möglich geöffnet. Die vorgesetzte Glashülle mit Litexdruck ist einerseits Schall- und Witterungsschutz, andererseits formt sie die körperbildende schützende Hülle für den bestehenden Konzertsaal und die neu in diesem Bereich angeordneten Übungsräume.
Ein wesentliches architektonisches Merkmal sind individuell nutzbare Raumelemente (vertikal und horizontal, verschiedene Materialqualitäten) in den einzelnen Unterrichtsräumen. Diese sind unmittelbar an der geschosshohen Verglasung situiert und dienen einerseits der Beschattung / Abschirmung und andererseits einer individuellen Raumatmosphäre, die der Nutzer selbst gestalten kann.
Der "neue" Baukörper wird bewusst durch das zurückgesetzte Stiegenhaus zum Altbestand formal abgesetzt.
Es wird eine Glasüberdachung des Innenhofes geplant, die den Eingangsbereich / Foyer mit dem Veranstaltungssaal räumlich barrierefrei verbindet. Durch diese Intervention entstehen spannende Relationen zwischen innen und außen. Die bestehenden äußeren Fassadenhüllen verwandeln sich zu Innenwänden und bieten ein dynamisches Raumerlebnis.

Bauherr:
Johann-Joseph-Fux-Konsvervatorium des Landes Steiermark, FA 6E, Musikschulwesen