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Wohnhausumbau D.
12/2005
Ein Bestandsobjekt in fast quadratischer Form wird von einer Spange umklammert. Diese Umklammerung beinhaltet einerseits neue Räume bzw. neue Raumkonzepte und ermöglicht andererseits durch die dynamische Ausformung besondere Qualitäten im Bezug zum Außenraum. Durch die halbgeschoßige, horizontale Strukturierung wird auf die Topographie des bestehenden Geländes reagiert, ohne dieses zu verändern. Durch den massiven Eingriff im Bestand bzw. die notwendigen Sanierungsmaßnahmen in bauphysikalischer Hinsicht wird hier vorgeschlagen, das bestehende Satteldach durch ein 1. OG zu ersetzen. Eine mögliche Dachterrasse über dem Neubau beinhaltet zusätzliche Qualitäten und Ruhebereiche, die in dieser Lage bzw. dieser Siedlungsstruktur, bedingt durch die Kleinflächigkeit unüblich ist. Eine klare Orientierung sowie Trennung zwischen öffentlichen und privaten Bereichen ist eine funktionale Bauaufgabe und wird durch das Einschieben des dynamischen Neubaus erreicht. Als Außenhaut für den Zubau wird – bedingt durch die weiche Formgebung – eine Textur vorgeschlagen, die bewusst als Icon für ein neues Haus interpretiert werden soll.

Bauherr:
Mag. Alois Deutschmann