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Neubau West - LKH Villach
09/2007
Grundintention des Entwurfes für den Neubau West des LKH Villach ist das Bauvolumen in die bestehende Erschließungs- und Gebäudestruktur des Landeskrankenhauses einzufügen.
Die Baukörper sind von der Dreschnigstraße Richtung Park „durchlässig“ konzipiert und zur nördlichen Bebauung (Wohnbau) differenziert abgestuft. Die bestehende Einfahrtssituation wird erhalten und mit den geforderten, funktionalen Anforderungen verflochten. Durch die Ausformung des Baukörpers ergibt sich im Erdgeschoß eine großzügig gedeckte Eingangssituation als Verteilerplattform. Zusammen mit der im Bereich der Tiefgarageneinfahrt angeordneten Ambulanz „De La Tour“ ergibt sich im Zusammenspiel mit dem Hauptbaukörper eine Torsituation in der Zone der bestehenden Zufahrt. Die Gestaltung und Ausformung der Station „De La Tour“ vermittelt durch die Abstufung zum umgebenden Park. Die vor die Baukörper vorgesetzten Sonnenschutzelemente bilden einen Körper – ein schützendes Gefäß und eine Hülle, welche den Patienten und Mitarbeitern ein Gefühl von Schutz vermitteln soll.
An der Schnittstelle zum Park ist die Erschließungs- und Technikzeile mit den erforderlichen Verknüpfungen mit dem Bestandsgebäude vorgesehen.
Der schwebende, leichte Charakter des Projektes wird durch die horizontal strukturierten Lamellen betont, die den Hauptbaukörper umfassen. Die räumlich gestaffelten Fassadenebenen werden durch die dahinter liegenden farbigen Paneele aufgelockert und strukturiert. Über die Farbcodierung der Innenräume (psychologischen Aspekte) wird über die Fassade der Bezug zur Außenwelt in einer stimmigen Beziehung hergestellt.

Bauherr:
LKH Villach Direktorium

Herstellungskosten:
€ 14,0 Mio.

B.Geschoßfläche:
6500 m²

Projektteam:
Architektur:
Jens Kalkhof

Generalplanung:
Rinderer & Partner

Visualisierungen:
DI Martin Frühwirth

Projektverlauf:
Wettbewerbsteilnahme