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ÖBB Tunnelportal Mürzzuschlag
06/2009
Der architektonische Ansatz ist, dass die Dynamik des Fahrens in der Situation der Tunnelein- bzw. Ausfahrt visualisiert werden soll.
Horizontal strukturierte Lamellen, die sich aus der Topographie des Berges entwickeln, sollen Geschwindigkeit, Dynamik und Innovation darstellen und lösen sich entlang der Bahntrasse im Landschaftsbild auf. Diese Idee versucht einen zeitgemäßen kulturellen Beitrag im Sinne des Weltkulturerbes „Semmeringbahn“ zu interpretieren.
Hier wird versucht die Idee der sich aus dem Berg entwickelnden Lamellen graphisch und technisch umzusetzen. Die Situation des Rettungsplatzes und der Betriebsgebäudes ist gleich wie am Portal Gloggnitz und soll somit auch zur Thematisierung der Bauaufgabe beitragen. Infolge umschließen die Lamellen die vertiefte Tunnelöffnung und setzen sich zu Beginn der Unterflurtrasse als graphisches Element fort. Somit wird versucht die gesamte Situation einer gestalterischen Idee zu unterwerfen und trotzdem die Dynamik des Fahrens als wesentlichen Entwurfsansatz zu transportieren.

Bauherr:
ÖBB Infrastruktur Bau AG Geschäftsbereich Neu- und Ausbau